Was ein Burnout ist

Was ist unter dem Begriff „Burnout“ zu verstehen?

Folgen eines Burnouts

  • Die emotionale Erschöpfung

  • Die plötzliche Distanz, welche zu den Mitmenschen aufgebaut wird und
  • Die tiefe Frustration aufgrund von scheinbaren Misserfolgen im Berufs- und/oder auch Privatleben können so groß sein, dass man den Alltag nicht mehr bewältigen kann und dauerhaft arbeitsunfähig ist.

Viele Betroffene benötigen eine Psychotherapie, um sich langfristig zu erholen – lassen Sie es gar nicht erst soweit kommen!

Wir helfen Ihnen bereits präventiv, wenn Sie erste Anzeichen eines Burnout-Syndroms be- merken, ehe es zu einer echten Gefahr für Ihre Gesundheit wird. Denn es ist einfacher, diesem vorzubeugen, als aus der Erschöpfungsspirale herauszukommen, wenn man einmal davon betroffen ist.
Dr. Uwe Olligschläger

Habe ich schon einen Burnout? Stellen Sie sich stattdessen einmal folgende Fragen:

  • Muss ich mir und anderen ständig etwas beweisen und scheitere damit immer öfter? Will ich Misserfolge nicht wahrhaben?

  • Will ich ständig den Erwartungen anderer entsprechen, aber ich kann es gar nicht leisten? Ist immer weniger Energie vorhanden?

  • Habe ich viel zu hohe Ansprüche an mich und sind meine Ziele zu hochgesteckt? Versuche ich, durch noch mehr Einsatz meine unerreichbaren Ziele doch noch zu erreichen?

  • Habe ich nie Zeit, kann nicht abschalten, sind die eigenen Bedürfnisse unwichtig geworden? Vernachlässige ich Familie, Freunde, Hobbys? Wird mir alles immer gleichgültiger?

  • Habe ich Schlafstörungen, unspezifische Ängste, Ohnmachtsgedanken? Geht die Freude an der Arbeit, ja selbst die Lebensperspektive langsam verloren?

Als Manager oder Führungskraft tragen Sie jeden Tag eine große Verantwortung. Sie treffen Entscheidungen, deren Auswirkungen von großer Bedeutung sein können – für Ihr gesamtes Unternehmen, und damit auch für Sie persönlich, Ihre Mitarbeiter, Ihr Umfeld. Entscheidungen, die oft nicht leicht fallen. Die Druck erzeugen. Sie müssen sich mit Fragestellungen befassen, die nicht mal eben zu beantworten sind. All das sowie häufig lange Tage führen zu Stress und hoher seelischer Belastung. Doch wer spricht, ganz gleich ob Mitarbeiter oder Führungskraft, schon gerne aus, dass er nicht nur an der Belastungsgrenze arbeitet, sondern diese schon längst überschritten hat? Wer gesteht es sich ein? In welchen Unternehmen herrscht beim Thema Burnout wirklich ein offener und verständnisvoller Umgang – und welche Unternehmen betreiben aktive Burnout-Prävention? Reagieren Kollegen, wenn sie am Arbeitsplatz Burnout-Symptome bei einem Mitmenschen bemerken? Mal abgesehen vom Arbeitsplatz: Was tun, wenn man bei seinem Lebenspartner immer häufiger Anzeichen von völliger Erschöpfung und Frustration bemerkt? Häufig weiß auch die Familie nicht, wie sie sich verhalten soll, wenn ein Familienmitglied Anzeichen eines Burnout-Syndroms zeigt.

Burnout-Prävention ist für uns das A und O. Im gemeinsamen, philosophischen Gespräch helfen wir Ihnen dabei, sich und Ihre gegenwärtige Situation zu reflektieren, bisherige Handlungen und Strategien zu überdenken und das eigene Umfeld mit einer gewissen Distanz zu betrachten. Wir heben Ihren Ist-Zustand sozusagen auf eine Meta-Ebene. Mit dem Anspruch, eine neue Gelassenheit zu entwickeln, Ziele, Herausforderungen und auch Probleme realistischer zu betrachten – und dadurch Wege aus dem Stress und aus der Krise zu finden. Wir standardisieren dabei nichts, sondern gestalten jedes unserer Gespräche offen. Denn jeder Mensch ist anders und bringt seine individuellen Voraussetzungen mit. Darauf gehen wir ein.

Insbesondere für Führungskräfte und Manager in einem Unternehmen ist es wichtig, ihren Beruf weiterhin ausüben zu können und Arbeits- und Privatleben in Einklang zu bringen. Zugleich müssen sie eine verstärkte Resilienz gegenüber Stresssituationen und Krisen entwickeln.
Den Weg letztendlich gehen können nur Sie allein. Wir helfen Ihnen dabei, die Richtung zu finden und Kraft zu sammeln, auch wenn die Strecke einmal steiler wird. Damit Sie das Ziel, eine Verbesserung Ihrer Lebensqualität, auch erreichen. Und Burnout für Sie künftig kein Thema mehr ist.

Wenngleich vor allem in den letzten Jahren immer häufiger vom Burnout-Syndrom die Rede ist, wurde dieses bereits vor mehr als 40 Jahren benannt. In diesem Zusammenhang gelten die Beobachtungen des deutsch-amerikanischen Psychologen Herbert Freudenberger als relevant, der während einer ehrenamtlichen Tätigkeit an einer Klinik Menschen beobachtete, die unter einem extremen Ausgebranntsein litten. Erste wissenschaftliche Artikel zum Thema erschienen ab dem Jahr 1974. Aber bereits der berühmte Autor Graham Greene machte im Jahr 1960 den Begriff „Burnout“ bekannt, als er von einem desillusionierten Architekten erzählte, der seinen Beruf aufgab, um als Aussteiger zu leben. Es handelt sich hierbei also in keiner Weise um ein Phänomen der letzten Jahre. Als Lektüre sei empfohlen: „Das Burnout-Syndrom“, Matthias Burisch, Springer Verlag, 2014.