Ein beliebtes stoisches Missverständnis

Stoische Ruhe und Gelassenheit wird öfters missverständlich gesehen.

Denn es ist keineswegs damit gemeint, alle Zustände einfach aushalten und ertragen zu lernen und sich nicht gegen Ungerechtigkeiten zur Wehr zu setzen!

Ganz im Gegenteil: Es geht darum, herauszufinden, ob man die Macht hat, einen Zustand zu verändern oder nicht. Wenn ja, ist Änderung fast eine stoische Pflicht. Wenn nein, ist es gesund, das Nicht-Veränderbare zu akzeptieren.

Und was steht immer in der eigenen Macht? Das eigene Innenleben, Denken und Urteilen.

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Epiktet war ein brillanter antiker Denker (etwa 50–135 n. Chr.). Er ist der Namensgeber des Privat-Institutes. Seine Erkenntnisse fließen in die Arbeit des Privat-Institutes ein, da sie die eigenen Handlungskompetenzen deutlich erweitern und zur Stress- und Konfliktprävention beitragen. Zu Lebzeiten war Epiktet sehr bekannt und erfreute sich eines ausgezeichneten Rufes. Er führte eine eigene Philosophen-Schule in Nikopolis, Nordgriechenland. Viele seiner Schüler kamen aus der Oberschicht des Römischen Reiches. Selbst der römische Kaiser Hadrian (76–138 n. Chr.) suchte seinen Rat.

Von | 2018-06-21T07:29:41+00:00 Januar 26th, 2017|Kategorien: Allgemein|0 Kommentare

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